Unsere Hilfen im Überblick


Von stationärer Jugendhilfe bis hin zu Ambulant Betreutem Wohnen:
Mit unseren Angeboten bieten wir unseren Klienten passgenaue Hilfen – individuell abgestimmt und kurzfristig verfügbar.

Stationäre Angebote

Für Kinder und Jugendliche, die nicht mehr in ihren Familien bleiben können, bietet die Stiftung Leuchtfeuer neue Lebensorte innerhalb Deutschlands und, in Kooperation mit unseren Partnerstiftungen, innerhalb des europäischen Auslands. Mit verlässlichen Strukturen und engen persönlichen Bindungen bietet unsere stationäre Jugendhilfe den jungen Menschen eine sichere und überschaubare Lebenswelt. In diesem geschützten Raum eröffnet sich ihnen der Blick für neue Wege.




Leuchtfeuerfamilien und Projekte

Unsere Leuchtfeuerfamilien (Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften) und Projekte in Deutschland bieten eine umfassende und konstante Betreuung und Versorgung für Kinder und Jugendliche. In einem familienanalogen Setting erfahren Minderjährige und/oder junge Erwachsene ein geregeltes Miteinander in einer intakten Umgebung. Oftmals erleben die Jungen und Mädchen in dieser engen Betreuung unserer stationären Jugendhilfe zum ersten Mal familiäre Geborgenheit und verlässliche Beziehungen. Wichtig ist uns, dass Kinder und Jugendliche ganz im Sinne unserer Leitsätze den Sinn von Regeln im menschlichen Zusammenleben erfahren und anerkennen.


Ein betreutes Umfeld für Sicherheit und Stabilität

Als Schlüsselpersonen für diese neuen positiven Erfahrungen setzen wir auf kreative, konfliktfähige und flexible Pädagogen, die im Bedarfsfall klare Grenzen setzen, eigene Ideen zum Leben entwickeln sowie stabile und belastbare Lebensverhältnisse haben. Sie alle glauben fest an die Zukunft und Entwicklungsfähigkeit dieser Kinder und Jugendlichen. Zu ihren Hilfen und Leistungen in der Betreuung gehören die Förderung von Bildung, Ausbildung, Erziehung und Rehabilitation der Kinder und Jugendlichen.

Die Leuchtfeuerfamilien und Projekte befinden sich in der Regel im ländlichen Raum. Unser Erfolg liegt in der Vielfalt an Lebensorten und Lebensentwürfen, die in ein stabiles soziales Netz eingebunden sind.


Gemeinsam sind wir stark

Als Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe arbeiten wir gemäß § 75 SGB VIII. Die Leuchtfeuerfamilien und Projekte sind an unsere regionalen Büros angebunden, die vorhanden Synergien untereinander nutzen und eng mit der Zentrale in Köln zusammenarbeiten. Die Regionalbüros sind vernetzt mit starken Kooperationspartnern aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales. Unsere Fachkräfte vor Ort sind das Bindeglied zwischen Ihnen als (Landes)-Jugendamt, dem Hilfeempfänger und unseren Leuchtfeuerfamilien.

Unser europaweites Stiftungsnetzwerk ermöglicht es uns, jungen Menschen auch jenseits von Landesgrenzen Orte für Neuanfänge anzubieten. In unseren europäischen Leuchtfeuerfamilien lernen die Kinder und Jugendlichen im sicheren Raum eines familienanalogen Settings nicht nur einen strukturierten Alltag, sondern auch ein neues Leben kennen.




Das Entdecken neuer Horizonte und Möglichkeiten

Unsere europäischen Leuchtfeuerfamilien bieten Kindern und Jugendlichen neben einem großen räumlichen Abstand zum bisherigen Umfeld auch die Möglichkeit, die eigenen Ressourcen zu stärken, Fähigkeiten auszubauen und neue Stärken zu entwickeln. Da sich die jungen Menschen in einer ihnen völlig unbekannten Umgebung befinden, ermöglicht diese Form der Unterbringung eine besonders intensive Betreuung. In einem anderen Land mit vielen neuen Eindrücken wird der Betreuer zu einem Vermittler zwischen dem Heranwachsenden und seiner Umgebung und damit zu einer engen Bezugsperson. Individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt lernen die Kinder und Jugendlichen neben einem neuen Leben auch die jeweilige Landessprache und die Besonderheiten der Umgebung kennen und erhalten so eine Form der europäischen Teilhabe, die neue Horizonte eröffnet.

In unserer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer (umA) betreuen und begleiten wir junge Menschen, die ihr Zuhause und ihre Familien zurücklassen mussten, um fernab ihrer Heimat und Kultur nach einem sicheren Lebensort zu suchen.




Ein sicherer Hafen

Wenn junge Menschen ihre Heimat und ihre Familie verlassen müssen, ist dies ein schwerwiegender Einschnitt im Leben. Oftmals sind die jungen Asylsuchenden traumatisiert durch den Verlust ihrer Angehörigen und Gewalterfahrungen, die sie auf in ihrem Heimatland oder auf der Flucht erlebt haben. Schutzlos machen sie sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft in einem Land, dessen Sprache sie nicht verstehen und dessen Kultur ihnen fremd ist. Unsere Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Asylsuchende bietet diesen jungen Menschen einen sicheren Hafen und vorläufigen Ankerplatz. Wir unterstützen die Heranwachsenden dabei, eigene Lebensentwürfe zu entwickeln, helfen bei der Integration in der Gruppe, vermitteln lebenspraktische Fähigkeiten und eine gesunde Lebensführung. Um den umA eine Perspektive zu ermöglichen, helfen wir bei der Verarbeitung von Traumata und der Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte. Gemeinsam erarbeiten wir Perspektiven, die gleichermaßen einen Verbleib in Deutschland wie auch die Rückkehr in das jeweilige Heimatland berücksichtigen.

Mit unseren Time-out-Reiseprojekten eröffnen wir jungen Menschen einen Ausweg aus akuten Krisen, die sowohl für sie als auch für ihr unmittelbares Umfeld die Entschärfung zugespitzter Situationen darstellen. Eine Auszeit mit räumlicher und persönlicher Distanz zum bisherigen Milieu beruhigt den Konflikt und schafft neue Perspektiven. Die Zielgruppe für die Time-out-Programme umfasst Jugendliche ab ca. 14 Jahren im Rahmen des § 35 KJHG.




Passgenaue Projekte zur Krisenintervention

Unsere Reisebegleiter entwickeln für die Jugendlichen ein Setting, das der Krisensituation gerecht wird. In diesem können die Jugendlichen außerhalb von bekannten Gewohnheiten eine Auszeit nehmen, bleiben aber in festen Strukturen eingebunden, die ihnen unsere pädagogischen Fachkräfte durch die sehr intensive Begleitung bieten.

Durch ein Leben, das nicht an einen festen Ort oder in einem einzigen Haus stattfindet, sondern in Bewegung ist, werden die begleitenden Fachkräfte schnell die Hauptvertrauensperson für die Jungen und Mädchen. Für unsere Time-out-Programme greifen wir auf erfahrene und kompetente Pädagogen zurück, die wir auf den Einzelfall bezogen auswählen.

Das Reiseprojekt wird in der Regel als eine Auszeit von 4 bis 12 Wochen geplant, mit entsprechender Vor- und Nachbereitung, die eine stationäre oder ambulante Nachfolgemaßnahme möglich macht.

Unser Schiffsprojekt gehört zu den speziellen Formen unserer Reiseprojekte. Im Rahmen dieses Angebots leben jungen Menschen für einen zeitlich festgelegten auf einem Binnenschiff. Eingebunden in den Alltag an Bord lernen die Heranwachsenden neue Tagesabläufe und Strukturen kennen.




Auf unbekannten Gewässern in eine neue Zukunft

Auf unserem Binnenschiff erleben junge Menschen eine neue Form des Zusammenlebens. Der Raum an Bord ist begrenzt. Es gibt wenig Ausweichmöglichkeiten, dafür jedoch viele Optionen, sich einzubringen und tatkräftig zu unterstützen. Die Einbindung in den Alltag vermittelt den jungen Menschen das Gefühl, ein wichtiger Teil der Mannschaft zu sein und stärkt das Selbstvertrauen. Die festen Hierarchien auf dem Schiff sorgen für klare Strukturen und notwendige Grenzen. Während ihrer Reise auf den Kanälen sammeln die Jugendlichen viele neue Eindrücke, die ihnen Wege in eine neue Zukunft zeigen. Beispielsweise die Ausbildung auf einem Binnenschiff, die wir durch unser Reiseprojekt fördern können.

Zu den individuellsten Formen der Reiseprojekte gehört die Unterbringung junger Menschen in einer Zirkusfamilie. Fernab ihrer bekannten Umgebung lernen Kinder und Jugendliche eine neue Lebensweise kennen, die trotz ihrer nomadischen Freiheit von haltgebenden Rahmenstrukturen geprägt ist. Eine Welt, in der jeder seinen Fähigkeiten entsprechend mitarbeitet und damit zu einem Teil des Ganzen wird.




Individuelle Betreuung zwischen Freiheit und Grenzsetzung

Örtlich ungebunden erleben junge Menschen in unseren Zirkusfamilien klare Strukturen, geregelte Aufgabenverteilungen und starken Zusammenhalt in einem vielfältig-bunten Setting. Sie übernehmen ihre eigenen festen Tätigkeiten innerhalb des Tagesablaufs, helfen beim Auf- und Abbau des Zelts, unterstützen bei der Pflege der Tiere und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Oftmals entdecken die jungen Menschen in diesem Rahmen bisher unbekannte Stärken und entwickeln ein neues Selbstwertgefühl sowie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Unsere Zirkusreiseprojekte werden von starken Persönlichkeiten betreut, denen es gelingt, die Kinder und Jugendlichen individuell zu unterstützen, zu fördern und Grenzen zu setzen.

Teilstationäre Angebote

Als soziale Leistung zwischen den stationären Einrichtungen und den ambulanten Angeboten halten wir teilstationäre Hilfen für Kinder und Jugendliche gemäß § 32 SGBVIII vor. Unsere Tagesgruppen unterstützen in akuten familiären Krisen. Sie bieten den Kindern einen geschützten Rahmen und klare Strukturen zur Stärkung der Resilienz (Identität, Umgang mit Gefühlen, Sozialkompetenz, Selbstwert). Es handelt sich um ein regional begrenztes Angebot für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren.




Intensive Familienhilfe für Kinder und Eltern

In getrennten Tagesgruppen für Mädchen und Jungen, sowie in Tagesgruppen für beide Geschlechter, betreuen wir Kinder und Jugendliche. Durch ein professionelles Team erfahren sie eine klare Tagesstruktur, individuelle Unterstützung und Förderung, Versorgung und systemische oder bei Bedarf traumapädagogische Beratung. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglichen wir eine intensive systemorientierte Familienhilfe. Ziel unserer Arbeit ist es, den Verbleib des Kindes in der Familie zu sichern.

Für Kinder mit einer besonderen Diagnostik (z.B. ADHS, ASS) sowie erhöhtem Förderbedarf können Zusatzleistungen in Anspruch genommen werden. Als besonderes Highlight für alle Kinder bieten wir einmal im Jahr eine 1-wöchige Ferienfahrt an.


Ambulante Angebote

Unsere ambulanten flexiblen Hilfen richten sich an junge Menschen und ihre Familien, die Anspruch auf Hilfen im Sinne von SGB VIII § 27 ff haben. Sie basieren auf der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten mit dem Ziel, eine individuelle Hilfeplanung und Betreuung für Kinder, Jugendliche und Familien zu entwickeln. Die Qualität unserer Arbeit ist auf Leistungsnehmer-, Leistungsträger- und Mitarbeiterzufriedenheit ausgerichtet. Ziel ist es, dass sich dank unserer Hilfen die Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und deren Familien verbessern.




Lebensweltorientierte Hilfen

Im Bereich der ambulanten flexiblen Hilfen suchen unsere Mitarbeiter die jungen Menschen und ihre Familien in ihrer Lebenswelt auf und knüpfen in der Betreuung an diese an. Um die Unterstützung und Betreuung aufnehmen zu können, ist es wichtig, dass die Maßnahme bei den Kindern und Jugendlichen sowie bei den Personensorgeberechtigten auf Akzeptanz stößt. Die lebensweltorientierten Jugendhilfemaßnahmen beinhalten sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH), sozialpädagogische Einzelfallhilfe, Erziehungsbeistandschaft, Eingliederungshilfe, Schulbegleitung oder Elternberatung. Ergänzt werden diese Angebote durch sozialraumorientierte Projekte wie Mutter-Kind-Gruppen oder Kletteraktionen.


Individuelle Unterstützung

Unsere Hilfe orientiert sich am individuellen Bedarf des jungen Menschen. Ein wesentlicher Bestandteil liegt darin, ein Setting anzubieten, in dem der Betreute Sicherheit, Akzeptanz, Geborgenheit und Grenzen erfährt. Ziel unserer Arbeit ist ein ganzheitliches ziel- und lösungsorientiertes Betreuungsangebot. In Begleitung der Betreuer erlernen die jungen Menschen grundlegende lebenspraktische Fähigkeiten, erfahren Unterstützung beim Schulbesuch und bei der Berufsorientierung. Die Mitarbeitenden beschreiben die Kinder und Jugendlichen nicht als »verhaltensauffällig«, sondern betrachten ihr Verhalten in Relation zu den Erwartungen seitens der Eltern und der Gesellschaft.

Als Schwerpunktträger ist die Stiftung Leuchtfeuer in den Kölner Sozialräumen Ehrenfeld, Bocklemünd-Mengenich und Chorweiler Ihr Ansprechpartner für ambulante Hilfen zur Erziehung. Unser Kooperationspartner hinsichtlich sozialräumlich konzipierter ambulanter Hilfen ist der Allgemeine Soziale Dienst der Stadt Köln (ASD). Die Qualifizierung des ASD sowie unserer Mitarbeiter erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen. Die damit verbundene Ausrichtung der flexiblen ambulanten Hilfen auf regionale Schwerpunkte prägt die Arbeit der Stiftung Leuchtfeuer in Köln.




Sozialraumorientierte Unterstützung

Unsere Aufgabe im Hinblick auf die sozialräumliche Orientierung liegt darin, die Ressourcen und die Veränderungsbereitschaft der Klienten frühzeitig zu erkennen, zu diagnostizieren und darauf aufbauend bedarfsorientierte Hilfsangebote zu entwickeln. Unsere Maßnahmen konzentrieren sich nicht darauf, den Einzelnen zu verändern, sondern seine Lebenswelt und die ihn umgebenden Verhältnisse so zu gestalten, dass der junge Mensch sich besser darin zurechtfindet. Aus diesem Grund verbinden wir in verschiedenen Stadtteilen präventive Angebote mit individuellen Einzel-Hilfen. Da das Umfeld (Angehörige, Freunde, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, ggf. psychologische Dienste und Therapeuten) einen verbindlichen Beitrag zur Betreuung leistet, arbeiten wir innerhalb der ambulanten flexiblen Projekte mit den Menschen vor Ort zusammen.

Die enge Kooperation und Abstimmung mit anderen sozialen Diensten und Institutionen schafft darüber hinaus wichtige Synergien bei der ambulanten Arbeit im Sozialraum.

Mit unser Betreuung und unseren Leistungen im Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens bieten wir qualifizierte Hilfe nach §53 ff SGB XII und §35a SGB VIII, die den Betreuten individuell und entsprechend seiner Belastung unterstützt. Wir besitzen langjährige Erfahrung in der Begleitung psychisch und geistig beeinträchtigter Menschen sowie in der Betreuung junger Volljähriger und Heranwachsender, die von seelischer Beeinträchtigung bedroht sind oder denen bereits eine entsprechende Diagnose vorliegt. Eine unserer Stärken liegt dabei in der Unterstützung von psychisch belasteten Familien.




Unsere Leistungen

Als Ansprechpartner, Ratgeber und Unterstützer sorgt unser Team gemeinsam mit den Klienten dafür, dass diese möglichst eigenständig und selbstverantwortlich leben, sich zuhause fühlen und einem geregelten Tagesablauf nachgehen können. Wir berücksichtigen in unserer Arbeit das jeweilige Umfeld und die Lebenssituation und nutzen sensibel die persönlichen Ressourcen der Betroffenen. Eine solche systemische Vorgehensweise trägt unserer Erfahrung nach erheblich zur Effektivität unserer Arbeit und zum Nutzen unserer Klienten bei. Die Dauer und Intensität der Betreuung werden je nach Bedarf und Einzelfall im Hilfeplan angelegt.

Im Jahresverlauf stimmen wir mit unseren Klienten verschiedene Freizeitangebote und Gruppenaktivitäten ab. Dazu gehören beispielsweise Ausflüge oder ein Sommerfest.


Kooperationen

Unsere gute Vernetzung innerhalb der Stiftung versetzt uns in die Lage, »Hilfe aus einer Hand« anzubieten. Sollte eine Maßnahme bzw. ein Aktivwerden durch das Jugendamt notwendig werden, haben wir die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Kollegen der ambulanten Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Darüber hinaus kooperieren wir intern mit unserem Netz | Werk für Eltern mit psychischer Belastung. Auch extern ist es für uns selbstverständlich, eng mit den vielfältigen psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen aus dem Stadtteil der betroffenen Menschen zusammen zu arbeiten. Dazu gehören Sozialpsychiatrische Zentren (SPZ), Therapeuten, Psychiater, Beratungsstellen aller Art, Freizeitreffs oder Möbellager.

Durch die Teilnahme an der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft, Köln (PSAG) und deren Unterarbeitskreise (UAK) besteht eine enge Vernetzung und Kooperation zu den beteiligten Institutionen der Trägerlandschaft in Köln wie auch dem angrenzenden Umland.

Die Leitung des Fachbereichs des Ambulant Betreuten Wohnens nimmt zudem regelmäßig als Beisitzerin an Hilfeplankonferenzen teil.

Psychische Belastungen in Familien stellen eine besondere Herausforderung für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld dar. Unsere Abteilung Netz | Werk bietet persönliche Beratung und Begleitung in schwierigen Zeiten an und hilft psychisch erkrankten Eltern, ihren Kindern und Angehörigen dabei, ihre eigenen Ressourcen zu stärken.




Unsere Angebote für Eltern, Kinder, Angehörige und professionelle Unterstützer

Unser Team unterstützt psychisch belastete Menschen dabei, ihre Rolle als Eltern auszufüllen, die Bedürfnisse ihres Kindes zu erkennen und diese bestmöglich zu erfüllen. Wir bieten Betroffenen einen Raum zum Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Ängsten und helfen bei der Entwicklung neuer Strategien zur Bewältigung der alltäglichen Belastungen innerhalb der Familie. Durch Einzelgespräche oder Gruppenangebote unterstützen wir Kinder dabei, ihr Leben gut und freudig zu gestalten, auch, wenn es ihren Eltern oder Angehörigen nicht gut geht. In Familiengesprächen lassen sich die Auswirkungen auf die gesamte Familie im geschützten Rahmen betrachten. Neben unserer offenen Elterngruppe innerhalb der Stiftung bieten wir in vier psychiatrischen Kliniken in Köln Elterngruppen für deren Patienten an: drei in Standorten der LVR Klinik, eine in der Universitätsklinik .

Unser Angebot umfasst nicht nur die Unterstützung und Hilfe für Betroffene, sondern auch Fachberatungen für Institutionen und Organisationen.


Systemübergreifende Perspektiven und Netzwerke

Kontinuierliche Weiterentwicklung, Forschung und Kooperation sind für uns handlungsleitend. Neben eigenen Aktivitäten sind wir auch aktives Mitglied in diversen Gremien wie dem Kölner Netz/Werk für psychisch belastete Familien in Köln, dem UAK Kinder psychisch kranker Eltern, der PSAG AK, der Erwachsenenpsychiatrie Köln, der Universität zu Köln oder Rheinenergie. Zudem pflegen wir Kooperationen mit der LVR Klinik, der CSH Köln Mülheim und der AWO Sommerberg. Zu unseren Partnern gehören der Dachverband Gemeindepsychiatrie, das Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung (ZFF) sowie der Rat und Tat e.V. in Köln.