TIME-OUT-PROGRAMME: AUSZEIT AUF ZEIT

Mit unseren Time-out-Reiseprojekten eröffnen wir Jugendlichen einen Ausweg aus akuten Krisen und eine Entschärfung zugespitzter Situationen. Eine Auszeit mit Distanz zum Umfeld, die den Konflikt beruhigt und neue Perspektiven schafft.

 

Für unsere Time-out-Programme stellen wir als Stiftung Leuchtfeuer erfahrene und kompetente Pädagogen/-innen zur Verfügung, die wir auf den Einzelfall bezogen auswählen.

 

Passgenaue Projekte zur Krisenintervention

 

Die Stiftung Leuchtfeuer entwickelt unmittelbar ein Setting für Jugendliche, das der Krisensituation gerecht wird. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit Reiseprojekten gemacht, die sowohl die jungen Menschen als auch das Umfeld aus der akuten Krisensituation herausholen. Die Jugendlichen können außerhalb von bekannten Gewohnheiten – mit Abstand zu den Eltern, der Familie, der Schule und anderen Institutionen – eine Auszeit nehmen, bleiben aber in Strukturen eingebunden. Die räumliche und persönliche Distanz zum bisherigen Milieu und dem konfliktbehafteten familiären Umfeld schafft einen neuen Raum zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation.

 

Durch ein Leben, das nicht an einen festen Ort oder in einem einzigen Haus stattfindet, sondern in Bewegung ist, wird die begleitende Fachkraft schnell die Hauptvertrauensperson für die Jungen und Mädchen. Während der Zeit in einem unserer Projekte entsteht ein vertrauensvolles, unbelastetes Team.


Unmittelbare Beratung vor Ort

 

Zeitnah nach Belegungsanfrage nimmt ein*e Koordinator*in der Stiftung Leuchtfeuer zu Ihnen Kontakt auf. Das Reiseprojekt wird in der Regel als eine Auszeit von 4 bis 12 Wochen geplant. Das Clearing endet mit der Überleitung durch den/die Bezugsbetreuer*in des Jugendlichen in ein neues Model der Betreuung oder als Rückführung zu den Eltern bzw. in das »alte« System mit neuen Impulsen.

 

Verfolgung von klaren Clearing-Zielen

 

  •  Beruhigung der akuten Krise als Ausgangspunkt für neue Lösungen.
  •  Beschreibung individueller Perspektiven: Wie kann es mit dem Kind bzw. Jugendlichen weitergehen?
  •  Beratung und Begleitung bei Rückführung in das »alte« System.
  • Beratung und Begleitung bei Anschlusshilfen an das Clearing sowie weitere Unterstützung mit Informationen.

 

Abgestimmte Hilfen aus einer Hand

 

Die Dauer der Time-out-Programme ist immer auf den Einzelfall abgestimmt. Oftmals wird erst durch die intensive Arbeit innerhalb des Timeout eine stationäre oder ambulante Nachfolgemaßnahme wieder möglich. Sie kann, auf den Erfahrungen aus diesem Intensivprojekt basierend, in einem der Leuchtfeuer-Netzwerke installiert werden. Es gibt eine ausführliche Übergabe sowie eine aussagefähige Dokumentation der Maßnahme.

 

Intensive Elternberatung und Betreuung

 

Wenn gewünscht und sinnvoll, begleitet die Stiftung Leuchtfeuer parallel zur Betreuung der Kinder und Jugendlichen die Familien und Eltern, um gegebenenfalls eine Wiedereingliederung vorzubereiten.

 

Zeitnahe Dokumentation und Berichtswesen

 

Während der Auszeit werden Sie regelmäßig über den Verlauf des Projektes informiert. In den meisten Fällen kommt dieses Angebot für einzelne Jugendliche in Frage. Es ist uns wichtig zu betonen, dass es sich bei dieser Form der Auszeit um eine kurzfristig installierte Maßnahme handelt, bei der Sie weiterhin das Hilfeplanverfahren federführend in der Hand haben.

 

Weitere Informationen

 

Die Zielgruppe für die Time-out-Programme umfasst Jugendliche ab ca. 14 Jahren im Rahmen des § 35 KJHG.

 

Das Angebot richtet sich an:

  • Kinder- und Jugendpsychiatrien
  • Jugendämter
  • Einrichtungen der Jugendhilfe

 

Ihre Ansprechpartner*innen vor Ort

 

Zentrale Köln (NRW)

Stiftung Leuchtfeuer
Riehler Straße 6

T: +49 221 9233993
F: +49 221 9233279

info@stiftung-leuchtfeuer.de
www.stiftung-leuchtfeuer.de